Gymnasium Leonhard

Wir nennen das Klima-Inseln. Es sind Flächen in unterschiedlicher Grösse, wie aus den beigelegten Fotos ersichtlich. Sie bestehen im Idealfall aus einem Teich, einem Insektenhotel, Hecken, Bäumen und Grünpflanzen.

Die Fotos sind von der ersten Klima-Insel in Basel-Stadt am Gymnasium Leonhard, welche der Biologielehrer Ruedi Küng in der Woche 25 von Grund auf mit interessierten Schüler:innen gebaut und bepflanzt hat.

(Fotos Ruedi Küng)

 

 

Die Klima-Insel soll natürlich wachsen und möglichst ohne menschlichen Einfluss ihre Biodiversität entwickeln können. Einmal im Jahr wird sie von Fachkräften gepflegt und sporadisch von Mithelfer:innen gereinigt.

 

 

Ein Projekt "Klima-Inseln an Sekundarschulen in der Stadt", soll ab Herbst 2022 mit Hilfe des Erziehungsdepartements realisiert werden. Die Projektidee ist im beigelegten Flyer zu lesen. Unser Ziel ist, möglichst viele Sekundarschulen zu gewinnen. Neben den günstigen Klimaeffekten wird auch der Lehrplan 21 mit den Unterrichtszielen Ökologie/Biodiversität berücksichtigt.

Siehe auch Klima-Bildung!

Im Herbst 2022 wird an der NT-Rampe im Erlenmattquartier ein Teichbiotop gebaut. Wir haben die Baubewilligung für eine Totalfläche von 130 m2, in der wir je ein Trocken- und Wasserbiotop bauen. Bei diesem Biotop wird auch der Start zum Klima-Lehrpfad sein. Ruedi Küng, Dozent für Natur-Wissenschaftsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule FHNW wird im Herbst 22 mit Studierenden diesen Interaktiven Klima-Lehrpfad gestalten und realisieren. Siehe auch Klima-Bildung!

Die Christoph Merian Stiftung unterstützt diese beiden Projekte mit einem finanziellen Beitrag.

 

Klima-Inseln im städtischen Raum können wesentlich dazu beitragen die Hitzetage und Tropennächte in den Ballungszentren zu entschärfen.